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Innovationen für Erfolg im Einzelhandel

Die Zukunft des Einkaufens

Die Zukunft des Einkaufens

Wir leben in einer Zeit, in der sich Tag täglich etwas ändert. Eine Innovation folgt der nächsten und eine brandneue Technologie ist im nächsten Moment schon wieder überholt. Auch beim Einkaufen hat sich das Kundenverhalten durch die Digitalisierung stark verändert. Immer mehr Menschen machen Nutzen von Online-Shops. Daher ist es vor allem für den stationären Handel wichtig ihre Kunden weiterhin als Kunden zu halten, trotz immer populärer werdendem Online-Shopping. Und wie? Durch Innovation! Denn auch als Geschäft im Einkaufszentrum oder in der Ladenzeile gibt es viele Möglichkeiten durch Digitalisierung wieder attraktiv zu wirken.

Wie könnte das aussehen? Man hält sein Smartphone kurz über einen Sensor. Läuft in den Supermarkt, nimmt die Produkte, die man willst und geht wieder.  Ohne langes Warten an der Kasse. Einfach so.

Sieht so die Zukunft des Einkaufens aus?

In Seattle gibt es seit Anfang 2018 genau dieses Konzept schon. In dem Supermarkt „Amazon Go“, checkt man sich mithilfe der Amazon Go App ein. Nimmt man ein Produkt aus dem Regal, wird es automatisch zu dem digitalen Einkaufskorb hinzugefügt. Falls man sich noch einmal umentscheidet ist das auch kein Problem, der Artikel wird beim zurücklegen automatisch wieder aus dem System genommen. Der Wert des virtuellen Warenkorbs wird nach dem Herauslaufen automatisch vom eigenen Amazon Konto abgebucht. Fertig.

Fest steht, das Einkaufen soll für den Kunden so angenehm wie möglich gemacht werden. Für den Supermarktbetreiber sind damit natürlich viele Herausforderungen verbunden. Neben der technischen Umsetzbarkeit stellen sich Fragen nach Kosten, bzw. Rentabilität, der Sicherheit und des Datenschutzes. Amazon plant jedoch diese Art von Supermärkten auf alle wichtigen Metropolen auszuweiten. Bis 2021 sind insgesamt 3000 Amazon Go Stores geplant. Wie sich die Umsetzung in Europa gestalten wird, ist noch nicht klar, da hier viel strengere Vorschriften zum Datenschutz gelten. 

In Amazons neuem Supermarktkonzept steckt enorm viel Innovation, die die Richtung für das Einkaufen der Zukunft vorgeben könnte. Die Digitalisierung krempelt die Branche um. Das Smartphone, dass sich für viele längst zur Schaltzentrale des Lebens entwickelt hat, wird auch beim Shoppen eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Die On- und Offline-Welten werden zunehmend verschmelzen. Immer neue technische Innovationen sollen uns durch ein möglichst angenehmes Einkaufserlebnis dazu animieren mehr zu kaufen.

Welche dieser Ideen können in naher Zukunft tatsächlich schon Realität sein?

Liefernde Roboter und Drohnen

Mittlerweile können in deutschen Großstädten Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs online bestellt werden, die innerhalb einer Stunde zuhause ankommen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Pakete von selbstfahrenden Robotern und fliegenden Drohnen bequem an unsere Haustüren geliefert werden. Ein entsprechendes Patent für schwebende Warenlager als Basis für Transport-Drohnen hat Vorreiter Amazon bereits angemeldet.

Selbstfahrende Einkaufswagen

Ein Unternehmen aus Portugal hat einen Roboter-Einkaufswagen entwickelt, der dem Kunden nach kurzer Identifizierung per Bilderkennung selbständig und in gebührendem Abstand durch den Supermarkt folgt. Der „WiiGo hilft vor allem mobilitätseingeschränkten Personen, etwa Rollstuhlfahrern oder Kunden mit Kinderwagen. Die aktuell ziemlich hohen Anschaffungskosten von 4.000€ sollen deutlich sinken und in Zukunft durch facettenreiche Funktionen gerechtfertigt werden. Der Roboter soll so weiterentwickelt werden, dass er schon bald eigenständig Waren aus dem Regal holen, Regale auffüllen und den Boden wischen kann.

Was derzeit schon gängig ist, sind mit Sensoren ausgestattete Einkaufswagen. Diese tracken den Weg der Kunden und können dadurch wichtige Informationen, über die am häufigsten gelaufene Route durch den Supermarkt geben. Dadurch können Marketingstrategien ausgearbeitet werden Produkte sinnvoll platziert werden.

Tracking über WLAN 

Das Aufzeichnen der Laufwege ist auch über WLAN möglich. Mit WiFi Tracking erhalten Sie zuverlässige Daten über alle Kunden, auch diejenigen ohne Einkaufswagen. Das WiFi Tracking ersetzt somit auch die Lichtschranken, da das System die verschiedenen Smartphones anhand der Gerätekennungen erfasst. Somit ist auch die Unterscheidung zwischen wiederkehrenden Kunden und Erstkunden möglich.

Socialwaves Offline Analytics erfasst also Kennzahlen wie die Aufenthaltsdauer, die Abschöpfquote oder Bewegungsmuster, die Aufschluss über das Verhalten der eigenen Zielgruppe geben. Um sich als Einzelhändler im Wettbewerb auch zukünftig behaupten zu können, werden diese Daten immer relevanter.

WLAN im Laden macht Kunden glücklich

Kabelloses Internet ist zwar längst keine Innovation mehr, jedoch ist es trotzdem noch nicht zum Standard im Einzelhandel geworden. Freies WLAN ist von der Kundenseite sehr gefragt. Laut einer Studie von bitkom wünschen sich 66% der Kunden zwischen 14 und 29 Jahren kostenloses WLAN beim Einkaufen. Um die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, sollte sich der Einzelhandel mit WLAN ausrüsten. Vor allem in Einkaufszentren mit schlechtem Empfang, ist WLAN essentiell. Viele Kunden überprüfen gerne im Laden die Verfügbarkeit der Artikel. Bei Lebensmitteln können Kunden zudem Inhaltsstoffe per App überprüfen oder im Kleidungsgeschäft per Foto die Meinung der Freundin einholen.

Mit dem Socialwave WLAN Hotspot können Sie die Kunden zudem direkt erreichen, zum Beispiel über personalisierte Werbe Pop-Up Fenster oder automatisierte E-Mail Newsletter. Wichtig ist auf eine unkomplizierte, moderne Anmeldung zu achten. Vor allem der Socialwave Login über WhatsApp ist sehr beliebt.

WLAN Einkaufen

Abbildung 1: WLAN im Supermarkt

Intelligente Regale und Preisschilder interagieren mit dem Kunden

Neben Robotern und vollautomatische Kassensysteme werden Bildschirme die Idee des Supermarkts der Zukunft prägen. Digitale Anzeigen, die vom Supermarkt zentral gesteuert werden können, ersetzen bald Papierpreisschilder. In vielen Ländern ist dies bereits schon Standard. Damit wird mehr möglich sein, als nur den Preis flexibel auf Knopfdruck zu ändern. Steht der Kunde am Regal, könnte das digitale Preisschild per NFC-Technologie zum Beispiel Daten über Allergene in Lebensmitteln auf sein Smartphone übertragen oder Rezensionen zu den gewünschten Produkten anzeigen. 

Intelligente Regale sollen mithilfe von Tiefenkameras und Sensoren zur Entfernungsmessung Kundengesten verstehen. Durch einen einfachen Fingerzeig sollen dem Kunden auf einem Display nähere Informationen zum Produkt angezeigt werden; zum Beispiel Inhaltsstoffe, Nährstoffwerte, Herkunft, ökologischer Fußabdruck oder dazu passende Produkte. Dieser Service nimmt den Kunden die Recherche-Arbeit ab und verbessert so das Einkaufserlebnis.

Die Findbox sucht und findet Produkte

Nicht nur im Lebensmitteleinzelhandel, sondern auch in anderen Branchen kommt immer mehr neue Technik zum Einsatz. So soll zum Beispiel die „Findbox das lästige Warten auf einen Verkäufer, etwa in einem Elektronikmarkt, vergessen machen und dem Kunden die Suche nach seinem Wunschprodukt abnehmen. Die Bilderkennungssoftware der Findbox erkennt beispielsweise eine alte vom Kunden mitgebrachte Druckerpatrone und leitet ihn durch blinkende Elemente an den Preisschildern am Regal zum richtigen Produkt.

Dadurch ersparen die Kunden sich das Warten und das Geschäft minimiert die Ausgaben, da weniger Angestellte von Nöten sind.

Einkauf Innovation

Abbildung 2: Roboter als Assistent

Beratende Umkleidekabinen mit Bestellfunktion

Neue Technologien kommen auch in der Modebranche zum Einsatz: Die intelligente Umkleidekabine „Phizzard“ soll Kunden beraten können. Bei Phizzard handelt es sich um einen Spiegel, mit dem der Kunde per Touchscreen direkt interagieren kann. Nach dem Einscannen der Kleidungsstücke, kann der Shopper auf Knopfdruck eine Hose in einer anderen Größe oder ein T-Shirt in einer anderen Farbe beim Verkaufsmitarbeiter anfordern. Außerdem schlägt Phizzard zum Look passende Kleidungsstücke vor. Entscheidet sich der Kunde zum Kauf, tippt er auf den Bildschirm und muss nur noch zur Kasse gehen, wo die Rechnung dann schon bereit liegt. In Zukunft sollen auch Produkte, die nicht im Laden vorrätig sind, direkt am intelligenten Spiegel bestellt und bezahlt werden können. Eine erste Version des Phizzards ist bereits in ausgewählten Shops in Berlin im Einsatz.

Künstliche Intelligenz unterstützt Kunden und Einzelhändler

Auch Computersysteme, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, werden beim Einkaufen der Zukunft zum Einsatz kommen und sowohl Kunden als auch Einzelhändler unterstützen. „Watson heißt beispielsweise die Zukunftslösung des IT-Riesen IBM. Das mitdenkende Computerprogramm soll online die Vorlieben eines Kunden erkennen, verstehen und interpretieren (beispielsweise anhand von Social Media Einträgen) und daraufhin passende Produkte für ihn aussuchen und Fragen individuell zugeschnitten beantworten können.

Stationären Einzelhändlern hilft Watson, indem das System mithilfe ausgewerteter Daten beispielsweise die Assetleistung überwacht und den Wartungsbedarf prognostiziert. Außerdem soll der Supercomputer dazu beitragen, Produktausschuss und Lagerbestand drastisch zu senken, ein effektiveres Personalmanagement zu erreichen und dabei helfen den Kunden besser zu verstehen.

Virtual Reality verändert Sichtweisen

In Zukunft sollen Kunden mithilfe einer VR-Brille und einer zugehörigen App Geschäfte virtuell betreten können – von der eigenen Couch aus.

Auch Augmented Reality, also die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, eröffnet neue Möglichkeiten. Passen die neuen Stühle zum Esstisch oder die neuen Vorhänge zum Rest der Einrichtung? Mithilfe einer Datenbrille sollen sich potentielle neue Möbelstücke ins eigene Wohnzimmer projizieren lassen und würden dem Kaufinteressierten so einen nie dagewesenen Service ermöglichen. Doch einen Besuch im Möbelhaus kann auch die modernste Technik nicht gänzlich ersetzen – zumindest wenn man die Möbelstücke auch einmal anfassen möchte. Eine persönliche Beratung kann der virtuelle Assistent ebenfalls (noch) nicht leisten.

Virtual Reality Einkauf

Abbildung 3: Virtual Reality

Smartphone als Mittelpunkt des Geschehens

Das eigene Smartphone gewinnt immer mehr an Bedeutung – so auch in der schönen neuen Einkaufswelt. Für viele gehört der digitale Einkaufszettel heute schon dazu. Zukünftig könnte er in einer App geladen werden, die den Smartphone-Nutzer anhand der Liste optimal durch den Markt leitet. Über einen QR-Code könnten noch schnell Rezeptvorschläge an bestimmten Stationen mitgenommen werden. Das Smartphone könnte mithilfe von Apps kontakt- und bargeldloses Zahlen ermöglichen, sowie das Aufsetzen von Bonusprogrammen für Kunden erleichtern.

Für all diese Services wird Internet benötigt. Daher ist der erste Schritt zum digitalen Laden das Anbieten eines WLAN Hotspots. Die Zukunft beginnt hier und jetzt.

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