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6 Tipps für die Gründung Ihres eigenen Gastronomiebetriebs

Restaurant

Restaurant

Ein eigenes Restaurant führen. Das eigene kleine Café betreiben. Selbstkreierte Cocktails in der eigenen Szenebar anbieten. Die eigene Kneipe zum urigen Kulttreffpunkt werden lassen. Das klingt verlockend, nicht wahr? Die schleppend verlaufende Karriere einfach an den Nagel hängen, um mit dem eigenen Betrieb in der Gastronomie so richtig durchzustarten und sein eigener Chef zu sein. Diesen Traum hegen viele, weshalb die Anzahl der Neugründungen in der Gastronomie stetig steigt.

Beinahe 225.000 Unternehmen im Gaststättengewerbe existieren derzeit in Deutschland, die gemeinsam einen Jahresumsatz von knapp 50 Milliarden Euro generieren und fast 2,5 Millionen Mitarbeiter beschäftigen. Jährlich nehmen diese Zahlen durch die große Anzahl der Neugastronomen zu und viele Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen werden eröffnet, von denen jedoch nur ein Bruchteil auf Dauer überlebt. Dies ist mitunter darauf zurückzuführen, dass Gründer oftmals nur ihren großen Traum im Kopf haben und dabei die Risiken und Herausforderungen der eigenen Gastronomie unterschätzen. Neben Finanzierungsfragen und dem rechtlichen Rahmen gibt es nämlich noch einiges zu beachten. Damit Ihnen bei der Gründung Ihres Gastro-Betriebs nicht das gleiche Schicksal widerfährt, sollten Sie sich unsere sechs Tipps zu Herzen nehmen.

1. Existenzgründung, Geschäftsübernahme oder Franchising?

Um einen Gastronomiebetrieb als eigener Chef zu führen bedarf es nicht immer gleich einer Existenzgründung. Auch andere Wege führen bekanntlich nach Rom.

Sollten Sie nicht über ausreichende finanzielle Mittel zur Neugründung verfügen, so sollten Sie auch das Modell der Geschäftsübernahme in Erwägung ziehen. Hierbei übernehmen Sie ein bereits bestehendes Geschäft und minimieren somit Ihr persönliches Risiko, da Sie sich beispielsweise die Zeit der Markteinführung sparen. Darüber hinaus können Sie auf einen bereits existierenden Kundenstamm zurückgreifen.

Eine weitere Alternative stellt Franchising dar. Beim Franchising können Sie entgegen einer Gebühr ein brereits bewährtes Geschäftsmodell übernehmen. Zudem erhalten Sie Unterstützung bei der Standortsuche, der Einrichtung, dem Marketing und vielem mehr. Einer der bekanntesten Franchisegeber ist zum Beispiel McDonald’s, aber auch kleinere Unternehmen wie Hans im Glück setzen auf Franchise-Modelle.

Obwohl Geschäftsübernahmen und Franchising das Risiko begrenzen, so schrenken beide Modelle Ihre Kreativität und Selbstständigkeit als Gründer natürlich erheblich ein. Sollten Sie dennoch die finanziellen Mittel und den Mut besitzen Ihren eigenen Betrieb von Grund auf aufzuziehen, so lesen Sie unsere weiteren Tipps aufmerksam.

2. Sprechen Sie mit Ihrem innovativen Konzept eine genau definierte Zielgruppe an

Bevor Sie Ihr eigenes Restaurant, Café oder ähnliches gründen, sollten Sie ein strukturiertes Konzept haben und sich darüber im Klaren sein, welche Gäste Sie ansprechen möchten und wer diese überhaupt sind. Lediglich verschiedenes Essen und Getränke anzubieten grenzt Sie nicht von Ihrer Konkurrenz ab und gibt den Leuten keinen Grund bei Ihnen einzukehren. Zudem macht es wenig Sinn eine Tapas-Bar zu eröffnen, wenn es bereits drei weitere in der gleichen Straße gibt. Daher ist es von Bedeutung den Menschen einen Mehrwert oder etwas Neues zu bieten, um sich von anderen gastronomischen Betrieben zu unterscheiden. Beziehen Sie hierbei auch Foodtrends wie Superfood in Ihre Planungen mit ein.

Sobald Sie ein klares Konzept vor Augen haben, sollten Sie Ihre Zielgruppe, also Ihre Gäste definieren, sodass Sie diese optimal ansprechen können. Bereiten Sie nur vegane Gericht zu oder titulieren Sie sich als Grillhaus? Schenken Sie keinen Alkohol aus oder bieten Sie edle Whiskys aus aller Welt an? Dies muss sowohl Ihnen als auch Ihren potenziellen Gästen bewusst sein. Dabei gilt es außerdem zu beachten, dass Ihre Zielgruppe zwar eingeschränkt, jedoch nicht zu klein sein sollte. Wenn Sie zudem zum Beispiel ein Nobelrestaurant betreiben möchten, sollten Parklätze für Gäste und Lieferanten zur Verfügung stehen, wohingegen ein kleiner Imbiss dies nicht erfordert.

3. Finden Sie eine Immobilie mit optimalen Voraussetzungen

Sobald sie Konzept und Zielgruppe definiert haben, die mit dem Standort vereinbar sind, sollten Sie eine geeignete Immobilie ausfindig machen. Diese hat nicht nur Ihren Ansprüchen zu genügen, sondern muss auch einige Voraussetzungen erfüllen.

Zunächst einmal sollten die Räumlichkeiten ausreichend Platz bieten und die Miete erschwinglich sein. Es ist nicht zweckdienlich wenn ihr Betrieb zwar hohe Umsätze generiert, von denen jedoch aufgrund zu hoher Mietausgaben nichts übrig bleibt. Es sollten zudem die nötigen Anschlüsse für eine Küche oder Belüftungsanlagen vorhanden sein. Müssen Sie diese oder ähnliches erst einbauen lassen, so kann das hohe Kosten verursachen, die womöglich nicht in Relation mit dem zukünftigen Ertrag stünden. Selbiges gilt für Toiletten, die für Gastronomiebetriebe natürlich unabdingbar sind. Sollten Sie zudem viel Lager- oder Kühlraum benötigen, so sind Sie gut beraten, sicher zu gehen, dass genug Platz vorhanden ist und ob Sie zu Kellerräumen Zugang haben. Wenn Sie darüber hinaus nicht nur Innen- sondern auch Außengastronomie betreiben wollen, sollte genügend Fläche im Freien unter günstigen Umständen zur Verfügung stehen. Eine Kläranlage oder ein lautes Industriegebiet in der Nachbarschaft tragen vermutlich nicht zum Wohlbefinden Ihrer Gäste bei.

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Standort und Immobilie mit optimalen Voraussetzungen finden

4. Kommen Sie rechtlichen Vorschriften nach, um unangenehme Konsequenzen zu vermeiden

Dass das Betreiben eines Gastronomiebetriebs mit Behördengängen verbunden ist, sollte klar sein. Welche Vorschriften jedoch genau gelten und welche Anmeldungen nötig sind, variiert zwischen den Bundesländern, weshalb viele Neugastronomen damit überfordert sind.

Zunächst ist eine Gewerbeanmeldung selbstverständlich unerlässlich, da Sie ja schließlich Speisen und Getränke verkaufen. Außerdem müssen Sie Vorschriften hinsichtlich Brandschutz, Hygiene, Ladenöffnungszeiten und Preisauszeichnung beachten. Sollten Sie in Ihrer Bar oder Ihrem Restaurant Alkohol ausschenken, so gilt es zudem das Jugendschutzgesetz zu beachten. Wenn Sie planen Musik laufen zu lassen, müssen Sie ähnlich wie im privaten Umfeld GEMA-Beiträge bezahlen. Genauere Informationen dazu finden Sie bei der IHK. Sie können sich darüber hinaus bei diversen Stellen beraten lassen und sich weitere Informationen einholen. Zu diesen zählen zum Beispiel der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA) oder der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS).

5. Lassen Sie sich bei der Finanzierung unterstützen und erstellen Sie einen Businessplan

Ob Restaurant, Café oder Bar – die Gründung eines Gastronomiebetriebs finanziert sich nicht von alleine. Sollten Sie nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen, was allgemein keine Seltenheit darstellt, so sollten Sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht ziehen. Sie können beispielsweise staatliche Fördermittel zur Existenzgründung beantragen, die sich zwar zwischen den Bundesländern unterscheiden, jedoch grundsätzlich jedem offen stehen. Darüber hinaus gibt es auch Förderungen speziell für Gastronomen. Eine weitere klassische Möglichkeit stellen natürlich nach wie vor Kredite von Banken oder sonstigen Kreditinstituten dar. Kapital können Sie zudem zum Beispiel von Business Angels erlangen. Grundsätzlich gilt für alle Finanzierungsmöglichkeiten die Notwendigkeit eines Businessplans, um ein ausgearbeitetes Konzept vorzulegen und potenzielle Geldgeber zu überzeugen. Denn wer investiert schon gerne sein Geld in ein Unternehmen ohne klare Linie und Pläne, das schon vor der Gründung zum Scheitern verurteilt ist.

6. Bewerben Sie Ihren Betrieb und machen Sie auf sich aufmerksam

Selbst das schönste Restaurant am besten Standort mit dem innovativsten Konzept hat keine Gäste, wenn niemand etwas davon mitbekommt. Daher sollten Sie diverse Werbemethoden und Sprachrohre nutzen, um Gäste in ihr Lokal zu locken. Neben klassischen Mitteln wie Plakaten und Anzeigen oder Aufstellern vor der Eingangstür, ist es heutzutage je nach Zielgruppe zeitgemäßer über soziale Medien Aufmerksamkeit zu erregen. Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter können Sie nutzen, um aktuelle Angebote oder Aktionen publik zu machen. Online können Sie natürlich auch auf Werbeanzeigen von Google Ads zurückgreifen.

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Soziale Medien wie Instagram, um Gäste zu gewinnen und zu binden

Außerdem ist es als Gastronomiebetrieb unabdingbar einen Google My Business Eintrag zu betreiben, denn dieser erhöht Ihre Sichtbarkeit immens. Wenn man heutzutage Lust hat Essen zu gehen, so googelt man nach „Restaurants in meiner Nähe“ und klickt sich durch die obersten Einträge inklusive deren Rezensionen und Sternebewertungen. Je besser die Google-Bewertungen, desto weiter oben wird ein Restaurant in den Suchergebnissen angezeigt. Deshalb ist es keine Seltenheit, dass das Restaurant der Wahl letztendlich unter den ersten in der Liste angezeigt wird. Bewertungen und Rezensionen werden normalerweise nach dem Besuch bei Ihnen gesammelt, jedoch machen sich nur wenige Gäste die Mühe Ihre Seite aufzurufen, um Ihre Meinung zu hinterlassen. Zudem tun viele Gäste dies vor allem, wenn nicht alles nach ihren Vorstellungen läuft und sie ihrem Unmut kundtun wollen.

WLAN Marketing Paket von Socialwave für mehr positive Google Bewertungen

Wenn Sie das Sammeln von Bewertungen beschleunigen möchten und dabei ausschließlich positive Rezensionen erhalten wollen, dann ist das WLAN Marketing Paket von Socialwave ideal für Sie geeignet. Auf der einen Seite bietet es Ihren Gästen gratis WLAN mit einfachem Login, was Ihre Attraktivität enorm steigert. Auf der anderen Seite bietet das System Ihnen als Gastronom zahlreiche Marketingfunktionen wie auch die Möglichkeit hervorragende Google-Ratings zu generieren. Dies funktioniert indem Ihre Gäste nach dem Besuch aufgefordert zu werden, Sie zu bewerten. Waren diese zufrieden, so fließt deren Meinung direkt in Ihre Google Bewertungen ein. Wenn sie dagegen unzufrieden waren und sich negativ äußern würden, so werden diese Meinungen als Feedback-Formular an Sie weitergeleitet. Ihr Google-Eintrag und Ihre Reputation kommen somit nicht zu Schaden und Sie als Gastronom profitieren trotzdem von Verbesserungsvorschlägen und konstruktiver Kritik.

Fazit

Wie Sie sehen gibt es vor der Eröffnung des eigenen Cafés oder Restaurants einiges zu beachten. Wenn Sie einen Gastronomiebetrieb nur aus einer Laune heraus gründen wollen ohne jeglichen Plan, dann lassen Sie es lieber. Wenn Sie jedoch ein eindeutiges Konzept vor Augen haben, einen Businessplan vorweisen können, die perfekte Immobilie an einem geeigneten Standort gefunden haben, sich der rechtlichen Vorschriften bewusst sind und Ihr Projekt finanzieren können, dann sollte der Erfüllung des Traums der eigenen Gastronomie nichts mehr im Wege stehen.

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