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Durch Empfehlungsmarketing zu mehr Neukunden

Unbenannt 1

Mund-zu-Mund Empfehlung

Stellen Sie sich einmal vor, Sie werden auf Schadensersatz verklagt. Egal ob Sie schuldig oder unschuldig sind. Nun benötigen Sie einen guten Anwalt, der Sie da rausholen kann. Es gibt mehrere Möglichkeiten genau diesen zu finden. Vielleicht kennen Sie bereits zufällig einen, Sie können im Internet nachschauen oder Sie bekommen eine Empfehlung von einem Freund oder Bekannten, der beispielsweise aus eigener Erfahrung den perfekten Anwalt dafür kennt. Läuft die Geschichte so ab, dann nennt man das Empfehlungsmarketing. Aufgrund der Empfehlung eines anderen Menschen werden Sie sich an diesen Anwalt wenden. Ob er Sie nun vor dem Unheil bewahren kann oder nicht. Sie werden sich sicherer bei diesem Anwalt fühlen als bei anderen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie Neukunden mithilfe von Empfehlungsmarketing gewinnen können.

1. Fangen Sie selbst an

Bevor Sie daran denken, dass andere Personen oder Unternehmen Ihre Produkte oder Leistungen empfehlen, drehen Sie den Spieß erst einmal um. Suchen Sie nach Leistungen und Produkten in Ihrem Umfeld und beginnen Sie, Empfehlungen auszusprechen. So erfahren Sie, wie man sich als Empfehler fühlt, und wie das Empfehlen auf alle Beteiligten wirkt. Das hat zu guter Letzt noch einen positiven Effekt, da die Beteiligten Ihr Unternehmen eventuell auch weiter empfehlen werden.

2. Kunden um Empfehlungen bitten

Nutzt man das WLAN Marketing Paket von Socialwave, können ganz einfach positive Google Bewertungen gesammelt werden. Diese Bewertungen sind dabei nichts anderes als Empfehlungen von Kunden mit positiver Erfahrung in Ihrem Geschäft. Je mehr positive Google Bewertungen Sie bekommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Kunden nur aufgrund dieser zu Ihnen kommen. Sind die Kunden nun bei Ihnen, können Sie sich außerdem über kostenloses WLAN freuen. Das steigert die Zufriedenheit der Kunden zusätzlich .

3. Machen Sie sich bemerkbar

Wer etwas Besonderes ist, hat, kann oder macht wird gerne weiterempfohlen. Dabei gilt es, sich oder sein Unternehmen besonders interessant zu machen, um im Gedächtnis zu bleiben. Stellt sich ein Anwalt als der Anwalt vor, der jeden Fall gewinnt, hat er sich extrem interessant gemacht. Dies wird sich auf zukünftige Entscheidungen von Kunden positiv auswirken. Oft denkt man sich bei Werbeanzeigen: „Warte einmal, irgendwo kommt mir das doch bekannt vor“. Ist dies der Fall, ist das Ziel des Werbetreibenden erreicht. Er ist bereits in Ihrem Unterbewusstsein verankert und das erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes.

4. Empfehlungsgeschichten zurechtlegen

Dabei kann man Geschichten erfinden oder verändern. Die wirkungsvollsten Geschichten über eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind jedoch wahre Geschichten. So kann man beispielsweise von einem Kunden erzählen, der einen neuen Markt erobert hat und mithilfe von Google Bewertungen die meisten Empfehlungen erhält. Dabei schildert man in allen Facetten, wie sich das genau zugetragen hat. Schließlich erwähnt man ganz beiläufig, dass dieser Kunde durch eine Empfehlung gewonnen wurde.

5. Das Empfehlen stimulieren

Wer einen Newsletter versendet, regt das Weiterreichen am besten wie folgt an: „Sicher kennen Sie Menschen, für die dieser Newsletter/dieses Angebot auch interessant sein könnte. Von daher wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese E-Mail an zwei Personen weiterleiten.“ Das kann ebenfalls mit Social Media Posts gemacht werden. „Wenn sie denken, das könnte auch für Ihre Freunde und Bekannte interessant sein, dann leiten Sie den Post weiter oder markieren Sie Ihre Freunde“. Firmen wie UBER haben Ihre eigene Methode. Zuerst laden Sie einen Freund über einen speziellen Link von Ihnen ein. Danach muss Ihr Freund/Bekannter selbst eine Fahrt buchen und danach erhalten Sie beide jeweils eine Freifahrt. Genaueres dazu finden Sie hier.

6. Sich zum Stadtgespräch machen

Es gibt verschiedene Wege das Gesprächsthema Nummer 1 zu werden. Natürlich sollte dies nicht negativ sein. Stattdessen können Sie Ihre kreativen Köpfe benutzen, um eine auf positive Art und Weise verrückte Idee zu kreieren, um das Interesse von Journalisten und Fernsehreporter auf sich zu ziehen. Dies kann beispielsweise als Pizzeria-Inhaber die größte Pizza in Deutschland sein. Oder eine Aktion eins Restaurants, bei der in einer bestimmten Zeit eine gewisse Menge gegessen werden muss. Schafft man dies, muss man nichts bezahlen. Schafft man es nicht, zahlt man alles, wobei dies sehr teuer ist.

7. Kunden zu kostenlosen Werbern machen

Dazu gibt man den Fans etwas in die Hand, mit dem sie ihre Interessen nach außen zeigen können. Bei Apple beispielsweise erhält man mit einem gekauften Produkt zwei Aufkleber, auf denen das Apple Logo abgebildet ist. Dieses kleine kostenlose Present kann dabei alles sein, von Aufklebern oder Flyer über ein Armband bis hin zu einem T-Shirt.

8. Die soziale Bewährtheit

Amazon nutzt das schon lange. Wenn Sie ein Produkt anschauen oder bereits in den Warenkorb gelegt haben, dann schlägt Ihnen Amazon weitere Produkte vor und kategorisiert diese mit: „Kunden die … kauften, kauften auch“, oder bevor es im Warenkorb ist: „Wird auch oft gekauft“. Dies können Sie einfach abschauen und Sich selbst zu Nutze machen. Letztens war ich ein neues Parfüm kaufen. Die Verkäuferin empfahl mir ein Parfüm, das perfekt für das Büro sei. Daneben hat Sie mir auch noch einen Geruch für den Abend zum Weggehen empfohlen. Bingo! Beide gekauft!

9. Seien Sie überraschend

Tun Sie Dinge, die in Ihrer Branche noch nie dagewesen sind. Sorgen Sie hierbei vor allem für emotionale „Berührungen“. Eine geniale Idee, die mit Ihrem Namen verbunden ist, hält vielleicht ewig. So haben Bankberater ihren Kunden, die einen Hausbaukredit erhalten hatten, zur Einweihung höchstpersönlich ein Apfelbäumchen in den Garten gepflanzt: In Anzug, Krawatte und Gummistiefeln. Das ist Gesprächsstoff bei jedem Grillfest und wird immer in Erinnerung bleiben.

10. Verknappen Sie Ihr Angebot

Viele Firmen wenden diese Methode schon längst an. Sie Verknappen das Angebot wodurch die eigentliche Nachfrage größer als das Angebot wird. Vor allem die stolzen Besitzer, denen es gelingt, eines der raren Teile zu ergattern, werden darüber berichten. Die Automobilindustrie hat dies schon vor Jahren verstanden. Limitierte Autos sind sehr stark nachgefragt und landen deshalb immer wieder in der Presse. Dabei spielt der Preis keine Rolle mehr. Der McLaren P1 beispielsweise kostet 1,067 Millionen Euro und ist bereits vor Marktstart ausverkauft. Die Stückzahl beschränkt sich dabei auf 375 Stück.

Fazit

Besitzen Sie jedoch – zumindest wenn Sie mit Ihrem Unternehmen einen Wachstumskurs verfolgen – nicht den Gedanken, mit Empfehlungen allein könnten Sie Ihre Aufträge ans Land ziehen. Dies ist und bleibt meist eine Illusion. Das Empfehlungsmarketing sollte nur eine, wenn auch wichtige Säule in Ihrem Vertriebskonzept sein. Daneben sollten Sie weiterhin die Leistungen Ihres Unternehmens aktiv vermarkten und verkaufen. Dies gilt insbesondere für Neulinge im Markt. Denn wenn noch niemand Erfahrungen mit Ihnen gesammelt hat, kann Sie auch niemand empfehlen.

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