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8 Tipps für erfolgreiches Webdesign

Laptop vor PC

Laptop vor PC

Im Internet gibt es unendlich viele Websites, die alle verschieden aussehen. Die meisten davon sind ohne geplantes Design erstellt worden und dienen nur dazu, Informationen zu veröffentlichen. Sie sehen meist einem Word Dokument sehr ähnlich. Doch es gibt auch eine große Anzahl an gut designten Seiten, die auch wirklich einiges zu bieten haben.

Doch eine vernünftige Website online zu stellen ist nicht einfach. Daher haben wir für Sie acht Tipps gesammelt, die Ihnen dabei helfen können, ein erfolgreiches Webdesign zu kreieren.

1. Der richtige Website Builder

Nicht jeder besitzt die finanziellen Mittel, um einen Entwickler und einen Designer zu beauftragen um eine Website aufsetzen zu lassen. In diesem Fall muss man die eigene Seite selbst aufbauen, und ohne Programmierkenntnisse gilt es, neue Wege zu finden. An dieser Stelle kommen die Website Builder zum Einsatz. Website Builder sind Programme, die es dem Nutzer erlauben, die gewünschte Internetseite zu gestalten und sie dann automatisch online stellen zu lassen. Dieser Vorgang kann ganz ohne Code schreiben ablaufen, also kann mit diesen Programmen wirklich jeder eine Website erstellen.

Allerdings muss man zunächst den Besten auswählen. Da es eine wirklich große Auswahl gibt, muss man sich über die verschiedenen Alternativen informieren. Die gängigsten Varianten sind zum Beispiel WordPress, Squarespace oder WiX, aber es gibt noch einige mehr. Natürlich gibt es hier kostenfreie und kostenpflichtige Anbieter, die alle verschiedene Funktionen enthalten und für unterschiedliche Anwendungsbereiche geeignet sind.

2. Visuelle Hierarchie nutzen

Damit der Besucher einer Website direkt weiß welche Informationen am relevantesten sind, muss das auf den ersten Blick klar sein. Daher ist es nötig, eine visuelle Hierarchie aufzubauen. Das bedeutet, die wichtigen Dinge, egal ob Text oder Bild, weit oben und vergleichsweise groß darzustellen.
Zum Beispiel steht auf Ihrer Startseite Ihr Firmenname und -Logo als eines der größten Objekte ganz oben. Danach kommen dann, natürlich etwas kleiner, vielleicht eine Übersicht der Produkte oder eine Vorstellung Ihres Unternehmens. Informationen, die die meisten Nutzer nicht interessieren, kommen klein und unauffällig an das Ende der Website. Aus diesem Grund stehen rechtliche Informationen immer ganz unten.

Visuelle Planung einer Website
Visuelle Planung einer Website

3. Verständliche Navigation

Die meisten Websites bestehen nicht nur aus der Startseite, sondern aus mehreren einzelnen Seiten, die miteinander verlinkt sind. Damit die Nutzer der Website diese verschiedenen Seiten finden können, muss es eine Navigation geben, die alle Bereiche verbindet.

Diese Navigation müssen die Besucher der Website auch nutzen können. Aus diesem Grund sollte sie verständlich und übersichtlich sein. Sie können beispielsweise unterschiedliche Bereiche unter einem Überbegriff zusammenfassen, um die Übersichtlichkeit zu steigern. Dabei muss der Nutzer der Seite allerdings den gesuchten Bereich unter dem Begriff finden, unter dem er ihn erwartet.

Ein weiteres Kriterium zur Gestaltung der Navigation sind vorhandene Nutzerdaten. Verschiedene Kundenkreise haben verschiedene Vorlieben beim Besuchen einer Website. Diese Vorlieben lassen sich durch Nutzertests herausfinden und mit dem Ergebnis dieser Tests kann man die eigene Seite optimal anpassen.

4. Die Website ordentlich halten

Das Thema Übersichtlichkeit ist nicht nur bei der Navigation relevant. Auch in der kompletten Gestaltung der Website muss darauf geachtet werden. Das bedeutet, dass die Seite nicht zu überladen sein darf. Sonst verlieren Besucher den Überblick und finden die wesentlichen Informationen nicht.

Aktuell geht aus genau diesem Grund der Trend in Richtung Minimalismus. Es wird darauf geachtet, dass die Website ordentlich und nicht überfüllt ist, im besten Fall enthält sie nur die wesentlichsten Informationen. Die Aufmerksamkeit des Besuchers wird dadurch direkt auf die wichtigen Dinge gelenkt. Ausreichend Negativraum ist dabei sehr hilfreich. Der Begriff Negativraum bezeichnet die Flächen im Bild, die keinen Inhalt haben, also nur die Hintergrundfarbe oder einfach Weiß beinhalten. Auch Pullout-Menüs sollten beschränkt werden. Wenn diese zu viele Optionen bieten kann es den Nutzer überfordern.

5. Farben richtig einsetzen

Der Einsatz von Farben ist ein kraftvolles Werkzeug für jeden Designer. Zunächst einmal hat jede Farbe eine unterschiedliche emotionale Konnotation, die bedacht werden muss. Bei der Auswahl der richtigen Farbe sollte man daher vor allem das Image des eigenen Unternehmens im Auge behalten.

Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise eine energiegeladenen und leidenschaftliche Markenidentität hat, sollten Sie beim Design der Website eher auf ein anregendes Rot als auf ein beruhigendes Blau setzen. Allerdings müssen sich sie die Farben ihres Logos ebenfalls auf Ihrer Seite widerspiegeln.
Neben der emotionalen Komponente der Farbauswahl muss auch die vorher beschriebene visuelle Hierarchie beachtet werden. Am besten werden alle Hauptelemente, alle Highlights und alle weniger wichtigen Elemente in unterschiedlichen Farben gehalten. Da die Website ein einheitliches Bild abgeben muss, sollte man die einmal gewählte Farbpalette überall beibehalten.

6. Die passende Typographie wählen

Neben den Farben ist der Text auf Ihrer Website natürlich immens wichtig. Damit dieser Text optisch zum Design ihrer Website passt, muss auf die richtige Typographie geachtet werden.

Zunächst muss die richtige Schriftart gewählt werden. Diese sollte zum restlichen Design passen und vor allem gut lesbar sein, denn der beste Text ist nutzlos, wenn man ihn nicht lesen kann. Außerdem sollten Sie darauf achten, Web-Fonts zu verwenden. Dies sind „websichere“ Schriftarten, die auf dem meisten Geräten angezeigt werden können. Auch die Größe der Schrift und die Farbe sind entscheidend. Überschriften werden am Besten groß genug dargestellt, damit die Hierarchie klar wird. Farblich sollte das vorher gewählte Farbschema eingehalten werden, um ein einheitliches Bild zu erzeugen.

Wenn Sie die gesamte Typographie einmal festgelegt haben, sollten Sie diese, wie auch schon das Farbschema vorher, auf Ihrer gesamten Seite genau so anwenden.

7. Einsatz von Fotografie

Fotografien sind ein völlig optionales Mittel im Webdesign. Denn eine Website kann auch vollkommen ohne Fotos auskommen und trotzdem traffic generieren. Doch in manchen Branchen ist es einfach hilfreich, Fotografie in das Design einzubinden. Allerdings muss man einige Dinge beachten, wenn man sie nutzen will.

Zunächst einmal sollte man grundsätzlich die gleichen Kriterien wie bei guter Fotografie im Allgemeinen beachten. Also müssen die Fotos eine gute Qualität aufweisen und im besten Fall ein eindrucksvolles Motiv abbilden. Aber ein tolles Foto hilft Ihnen nicht, wenn es nicht zum Thema der Website passt. Beispielsweise sind Fotos von Obst auf der Seite eines Lebensmittelhändlers perfekt, haben aber im Design für ein Technologie-Unternehmen nichts verloren. Das bedeutet, dass Sie das passende Motiv und den passenden Stil aussuchen müssen, je nachdem wie die Stimmung und der Inhalt Ihrer Webseite aussehen.

Um den Besuchern Ihrer Seite mehr das Gefühl zu geben einbezogen zu werden, sind Fotos von Menschen ein gutes Werkzeug. Dabei müssen Sie beachten, je nach Möglichkeit echte Menschen zu fotografieren, zum Beispiel Ihr Team oder Ihre Kunden. Natürlich kann man auch Stockfotos nutzen. Diese findet man auf Seiten wie Unsplash oder Adobe Stock.

Nahaufnahme von Erdbeeren
Nahaufnahme von Erdbeeren

8. Website für mobile Geräte optimieren

Heutzutage ist es unumgänglich eine mobile Version der eigenen Website zur Verfügung zu stellen. Natürlich denken die meisten Menschen bei Webdesign zuerst an eine Website für einen Computer. Ein Großteil der Leute jedoch, surft inzwischen vorrangig auf mobilen Endgeräten. Also muss die mobile Version der Seite nicht nur vorhanden sein, sondern auch dieselben Funktionalitäten wie die Desktop-Version bieten und genauso einwandfrei laufen.

Um dies zu erreichen, ist es hilfreich, die mobile Version als erstes zu designen. Denn mit dem begrenzten Platz konzentriert man sich mehr auf die wesentlichen Elemente und kann dann leichter eine normale Website erstellen, ohne sie versehentlich mit Inhalten zu überladen. Zusätzlich ist es relevant für das Design, über welche Art von Mobilgerät Nutzer Ihre Webseite besuchen. Anhand von Nutzerdaten können Sie erkennen, welche Geräte bevorzugt werden. Daraufhin können sie diese bei der Erstellung Ihrer Seite priorisieren.

Fazit

Um eine erfolgreiche Website zu designen muss man einige Dinge beachten. Die Seite muss übersichtlich und leicht zu navigieren sein, außerdem müssen Farben, Fotos und Schriften passend gewählt werden. Um das alles ohne Programmierkenntnisse zu bewerkstelligen kann man Website Builder nutzen.

Wenn Sie nun Ihre eigene Internetseite erstellen oder die bisherige auffrischen wollen, halten Sie sich einfach an unsere acht Tipps, um so erfolgreich wie möglich zu sein.

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