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Der Hype um die Luca-App: Was bietet Ihnen das neuste Tool?

Luca App

Quelle: App Store

Lesezeit: 6 Minuten

„Gemeinsam das Leben erleben“ – so lautet das Motto der Luca-App. Die erste Corona-App dient dazu, die Nutzer dabei zu unterstützen, das Risiko einer Infektion einzuschätzen. Indessen verfolgt die Luca-App ein anderes Ziel. Mithilfe dieser App sollen Kontakte leichter nachvollzogen werden. Falls ein Infektionsgeschehen bei einer Begegnung der Nutzer auftritt, werden diese umgehend benachrichtigt. Das Projekt soll dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und gleichzeitig Veranstaltungen während der Corona-Pandemie wieder möglich zu machen. Allein im Google Play-Store ist die Luca-App in der letzten Zeit über 500.000 Mal gedownloadet worden. Aber was nutzt gerade Ihnen diese neue App? Was bietet das neue Tool seinen Nutzern? Wir klären für Sie diese Fragen in unserem Blogbeitrag.

Was ist die Luca-App überhaupt?

Das Ziel der Luca-App ist es, Besuche in Gastronomien, kulturellen Einrichtungen oder auf Veranstaltungen wieder zu ermöglichen. Die App liefert eine zeitnahe und datenschutzkonforme Kontaktverfolgung, bei der die Gesundheitsämter direkt involviert sind. Auf diese Weise müssen sich Ihre Gäste nicht mehr händisch in Listen eintragen. Als Betreiber*In eines Restaurants, Cafés oder einer kulturellen Einrichtung bietet Ihnen die Luca-App die perfekte Lösung sich endlich von der mühsamen Zettelwirtschaft zu befreien. Keine unleserlichen Adressen sowie keine verfälschten Kontaktangaben mehr. Dafür bietet die App per Hilfe von QR-Codes die perfekte Lösung an. Auf der Basis der Codes wird ein verschlüsseltes Kontakttagebuch erstellt. Dementsprechend haben Sie keine umständliche Arbeit mit Einholung der Kontaktdaten Ihrer Gäste. Zusätzlich müssen Sie sich nicht darum sorgen, dass die Daten missbraucht werden könnten. Wird ein Nutzer der App positiv getestet, meldet sich das Gesundheitsamt bei diesem. Auf freiwilliger Basis kann den Behörden die eigene Kontakthistorie zur Verfügung gestellt werden.

Einfach die App herunterladen und los geht’s

Funktionen der Luca-App

Ein Besuch auf der offiziellen Homepage der Luca-App verspricht den Nutzern einiges. Neben einer schnellen und lückenlosen Kontaktrückverfolgung ebenfalls eine direkte Benachrichtigung bei Risikobewertung – alles im Austausch mit den zuständigen Gesundheitsämtern. Die Übermittlung der Daten geschieht verschlüsselt. Hinzukommend erstellt sich automatisch eine persönliche Kontakt- und Besuchshistorie. Auf einen Blick zusammengefasst bietet Ihnen die Luca App:

  • Sich ständig ändernde und anonyme QR-Codes
  • Zweifache Verschlüsselung der Kontaktdaten
  • Verifizierte Telefonnummer
  • Besuchs- und Kontakthistorie
  • Direkte Benachrichtigung im Infektionsfall
  • Automatische Check-outs und Geo-Fencing (optional mit Freigabe): Die App darf auf Ihren Standort zugreifen
  • Aktive Entlastung des Gesundheitsamts
  • Höchste Datenschutz- und Datensicherheitsstandards
  • Übernahme der Dokumentationspflicht
  • Lückenlose Nachverfolgung und schnelles Stoppen von Infektionsketten
  • Geräteunabhängig (Android, iOS, Web-App, analog)
  • Aufzeichnung der Aufenthaltsdauer

Hinter dieser App steht das Berliner Start-up neXenio und einige Kulturschaffende. Die rasante Bekanntheit verdankt die App vor allem dem deutschen Rapper Smudo, Mitglied der Fantastischen Vier, der die Luca-App auf den verschiedensten sozialen Netzwerken und im TV bewirbt. Das Ziel der Luca-App ist es drei Parteien miteinander zu verbinden: Gastgeber, Besucher und die Gesundheitsämter.

Vor der ersten Nutzung der App muss man sich mit dem Namen, der Telefonnummer und der Adresse in der App registrieren. Die angegebene Telefonnummer wird per SMS verifiziert. Geht der Nutzer zu einer Veranstaltung, erhält dieser von der App einen minütlich variierenden QR-Code. Diesen Code kann der Gastgeber beim Einchecken einlesen. Als Alternative können die Nutzer sich selbst über einen QR-Code am Standort einchecken. Dies geschieht ganz einfach mithilfe der Smartphone-Kamera, die einen vom Veranstalter generierten QR-Code einliest. Derartige Standorte können theoretisch überall eingerichtet werden, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder am Arbeitsplatz. Mithilfe von Geo-Fencing ist das Auschecken beim Verlassen einer Location spielerisch einfach.

Was passiert bei einem Infektionsfall?

Sobald ein Infizierter oder ein Veranstalter, bei dem ein Infizierter vor Ort war, den persönlichen Datensatz mit dem Gesundheitsamt teilt, erhalten alle darin gelisteten Nutzer eine Meldung. Wenn man selbst als risikogefährdet eingestuft wird, taucht eine Warnung auf dem eigenen Smartphone auf. In der Regel folgt auch ein Telefonanruf vom Gesundheitsamt. Der Vorteil ist, wenn viele Nutzer ihre Begegnungsdaten teilen, desto größer ist die Chance, dass die Behörden die sogenannten „Superspreader“ ausfindig machen.

Die Gesundheitsämter entlasten – eines der Ziele der Luca-App

Wie verläuft die Datenübermittlung zu den Gesundheitsämtern?

  1. Erreicht das Gesundheitsamt eine Infektionsmeldung, wird die betroffene Person umgehend kontaktiert.
  2. Der Infizierte gibt in der Luca-App mithilfe einer TAN die persönliche Historie an das Gesundheitsamt frei.
  3. Das zuständige Gesundheitsamt entschlüsselt die Historie. Daraufhin erhält diese Informationen über die Aufenthaltsorte der letzten 14 Tage.
  4. Die betroffenen Veranstaltungsorte werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und aufgefordert, die zeitlich relevanten Check-ins über das Luca-System freizugeben.
  5. Diese Check-ins werden vom Gesundheitsamt entschlüsselt. Daraufhin kann eine schnelle und lückenlose Nachverfolgung der Kontaktpersonen eingeleitet werden.
  6. Gehört eine Person zur Kontaktgruppe, wird sie vom Gesundheitsamt informiert.

Sicherheit der Daten

Um die Sicherheit der Kontaktdaten Ihrer Gäste zu gewährleisten werden die Daten doppelt verschlüsselt. Besuchen Ihre Gäste Ihr Restaurant oder nehmen an Ihrer Veranstaltung teil, scannen die Gäste einen QR-Code ein, den Sie erstellt haben. Dabei werden die Kontaktdaten Ihrer Gäste übermittelt. Diese Daten sind mit einem Tagesschlüssel der Gesundheitsämter verschlüsselt. Sie senden als Betreiber die Kontaktdaten, die zusätzlich mit einem eigenen Schlüssel geschützt werden, zusammen mit Ihrer Betreiber-ID, einer Trace-ID und einem Zeitstempel an Luca.

Wie zuvor erwähnt, speichert die App die Besuchshistorie und kann im Fall einer Infektion dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werden. Für die Entschlüsselung der Daten stellt die Luca-App seinen Nutzern eine TAN zur Verfügung, die diese an das Amt weitergibt. Auf Basis dieser Daten fragt die Behörde dann bei Luca die entsprechenden Veranstaltungen an. Das System erfragt anschließend bei den ermittelten Veranstaltungen zunächst den Betreiberschlüssel.

Die App sendet die entschlüsselten Datensätze an das Gesundheitsamt. Lediglich das Amt ist in der Lage die Kontaktdaten der Nutzer mithilfe des eigenen Schlüssels zu ermitteln. Die Luca-App setzt auf die Verschlüsselungsverfahren AES 128 CTR und HMAC mit SHA-256. Die doppelte Verschlüsselung soll sicherstellen, dass weder der Betreiber noch Luca die Kontaktdaten einsehen können.

Ersetzt die Luca-App die Corona-Warn-App?

Die Luca-App ersetzt die Corona-Warn-App nicht. Die Funktion der Luca-App ist hierbei eine Unterstützende. Bei der Corona-Warn-App werden die Kontakte anonym flächendeckend mithilfe von Bluetooth erfasst und es wird ermittelt, ob sich zwei Menschen über mindestens fünf Minuten gefährlich nahe gekommen sind. Außerdem dient die App der schnellen digitalen Übertragung der Testergebnisse. Währenddessen dient die Luca-App dazu, dass Besucherlisten für die Gastronomie oder Veranstaltungen erstellt werden, die den Gesundheitsämtern bei einem Infektionsgeschehen zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet, dass die Luca-App einen nicht automatisch warnt, wenn man Infizierten im Bus oder in der Bahn zu nahe gekommen ist. Sondern die App erstellt Kontaktgruppen für Personen, die mit der Luca-App zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren. Auf diese Weise deckt die Luca-App Infektionsketten für beispielsweise Veranstaltungen auf. Daher können nötige Maßnahmen sofort getroffen werden. Aus diesem Grund ist es möglich beide Apps parallel zu verwenden.

Die Luca-App ersetzt nicht die Corona-Warn-App

Herausforderungen für die Luca-App

Um die Nutzung der Luca-App im öffentlichen Raum zu optimieren, müssen die regional zuständigen Gesundheitsämter eine Schnittstelle zur Verfügung stellen. In Deutschland setzen bisher nur einige Länder und Städte auf die Luca-App:

  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen: Warendorf
  • Sachsen-Anhalt: Salzlandkreis
  • Schleswig-Holstein: Nordfriesland
  • Thüringen: Jena

Da die Zahl der teilnehmenden Gesundheitsämter sich spontan ändern, empfehlen wir Ihnen sich unter dem folgenden Link zu informieren. Einfach Ihre Postleitzahl eingeben und Sie erfahren, ob Ihr örtliches Gesundheitsamt teilnimmt. Für einen flächendeckenden Erfolg der Luca-App ist es demnach essenziell, dass zahlreiche Gesundheitsämter die Luca-App nutzen und mehr Bürger*Innen die App herunterladen.

Mecklenburg-Vorpommern hat als erstes deutsches Bundesland vor zwei Wochen für 440.000 Euro eine Lizenz bei neXenio gekauft. Am 12.03.2021 wurden die Gesundheitsämter an das Luca-System angeschlossen. „Die App ersetzt die handschriftliche Eintragung von Kundennamen und -adressen in Listen, die bislang zum Beispiel in Restaurants oder Kinos auslagen“, teilt die Landesregierung in Schwerin mit. Als nächsten Schritt sollen dann auch beispielsweise Arztpraxen, Fitnessstudios, Friseursalons, aber auch Schulen und Kitas mit dem System vertraut gemacht werden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hofft mit der Luca-App einen sicheren Weg hin zu Tourismus zu schaffen. Besonders die Inseln im Norden erhoffen sich einen Saisonstart zu Ostern.

Fazit

Neben der Luca-App bieten auch andere Entwickler einen ähnlichen Service an, wie beispielsweise die Vida-App, Shapefruit oder Darfichrein. Allerdings sind diese Anbieter mit Kosten verbunden. Experten befürchten, dass zu viele unterschiedliche Apps die Akzeptant der digitalen Tools erschweren könnten. Diese schnelle Möglichkeit zur Nachverfolgung von Kontakten sei eine wichtige Voraussetzung, um öffentliche Einrichtungen Schritt für Schritt wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. Die Luca-App bedeutet für Sie eine spürbar einfachere Sammlung der Daten Ihrer Gäste. Im Alltag wird Ihnen diese App einige nervige Arbeit ersparen. Nicht nur Sie profitieren von dieser App, sondern auch Ihre Gäste sowie die Gesundheitsämter. Dank der Luca-App etwas mehr Normalität zurückgewinnen.

 

 

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