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Bewertungsportale für Ärzte – der Vergleich!

Lesezeit: 5 Minuten

Online-Bewertungen und das Feedback anderer Patienten haben insbesondere in der heutigen Zeit immer mehr Einfluss auf die Wahl des Arztes. Die digitale Empfehlungskultur verschafft den potenziellen Patienten einen schnellen Überblick über das doch meist sehr große Angebot an Ärzten und Ärztinnen. Im Internet lassen sich unzählige Bewertungsportale finden. Von Jameda über Sanego bis hin zu die Arzt-Auskunft ist die Liste lang. Neben den auf Ärzte und Praxen fokussierten Portalen kommen zusätzliche Bewertungstools wie Google-Bewertungen hinzu. Unabhängig davon sind sich Ärzte und Ärztinnen sowie Experten einig, dass auch die Zukunft des Gesundheitswesens in der Digitalisierung liegt. Damit einhergehend steigen die Erwartungen der Patienten bezüglich der Onlinepräsenz von Ärzten immer weiter an. Die Entscheidung, welcher Arzt/welche Ärztin besucht wird, fällt so oftmals in Sekundenschnelle im direkten Vergleich mit anderen Praxen.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen (53,13%) achtet bei der Wahl eines neuen Arztes bewusst auf einen seriösen Eintrag sowie gute Bewertungen auf Google. Dies geht aus der Studie „Datapuls 2021“ hervor. Gute Bewertungen werden in diesem Fall mit mindestens vier von fünf Sternen gemessen. Zusätzlich spielt auch die Positionierung des Eintrags, also das Ranking bei der Google-Suche, eine große Rolle. Ähnlich gewichtet werden positiven Bewertungen auf Jameda. Mehr als 40% der Deutschen achten vor einem Arztbesuch auch auf dieser Plattform auf gute Rezensionen. Bewertungsportale für Ärzte dienen allerdings nicht nur dem unmittelbaren Feedback des Kunden, sondern ermöglichen so auch den direkten Kontakt. Weshalb dieser so wichtig ist, erläutern wir im Laufe des Blogbeitrags. Zunächst bieten wir allerdings eine Übersicht der erfolgreichsten Plattformen und welche Funktionen sie mit sich bringen.

Der Vergleich

Vor dem Hintergrund der großen Auswahl an Bewertungsportalen ist es nicht immer leicht, das passende zu finden. Wir haben die bekanntesten und größten herausgepickt und ihre Funktionen miteinander verglichen:

1. Jameda

Jameda ist wohl eines der bekanntesten Bewertungsportale im Bereich des Gesundheitswesens und mit rund 6 Millionen Nutzern (eigene Angabe) auch das größte. Bewertungen können hier numerisch (Noten von 1-6) und mittels Kommentaren abgegeben werden. Um Feedback erteilen zu können, ist eine Registrierung nötig. Zusätzlich wird eine kostenlose App für iOS- und Android-Geräte angeboten, womit Jameda allen anderen Plattformen einen Schritt voraus ist. 
Besonderheiten sind außerdem: Videosprechstunden, Premium-Zugänge für Ärzte und eine automatische Listung je nach Bewertung.

2. Sanego

Auch das Portal Sanego umfasst mehrere Millionen Nutzer (4,5 Millionen nach eigenen Angaben) und gehört mit Jameda unter die Top 3 der Bewertungsportale. Auch hier wird Feedback mittels Noten (1-10) abgegeben. Hinzu kommt das portaleigene Bewertungssystem, welches acht wesentliche Kriterien wie beispielsweise “Behandlungserfolg” oder “Arztkompetenz” beinhaltet. Diese Punkte werden individuell einzeln oder auch im Gesamten beantwortet.
Besonderheiten sind außerdem: Premium-Zugänge für Ärzte sowie eine Medikamenten- und Krankheitendatenbank.

3.  DocInsider

DocInsider ist eine weitere sehr beliebte Bewertungsplattform. Diese punktet unter anderem mit einem Gesundheitsratgeber sowie einem umfangreichen Medizinlexikon. Da DocInsider keine Registrierung voraussetzt, sind diese Tools für jeden einsehbar. Bewertungen können als Kommentar oder numerisch (1-5 Sterne) abgegeben werden.
Besonderheiten sind außerdem: Premium-Zugänge für Ärzte.

4. Die Arzt-Auskunft

Diese Bewertungsplattform ist ein Teil des “Empfehlungspool” der Stiftung Gesundheit. Hier finden sich Ärzte und Psychologen sowie Arztpraxen und Zentren wieder. Feedback kann auch hier mit einer Kommentarfunktion vergeben werden. Ebenso werden die besten Ärzte/Ärztinnen sowie Praxen mit den drei Kategorien Gold, Silber und Bronze gekennzeichnet. 

5. Google-Bewertungen

Google-Bewertungen sind kein reines Bewertungsportal für Ärzte, allerdings oftmals genauso entscheidend. Einige Menschen haben sich auf keiner der Bewertungsplattformen speziell für Ärzte/Ärztinnen registriert und nutzen so den allgemeinen Weg über Google selbst. So erscheinen unter dem Namen die Bewertungen, welche direkt auf Google abgegeben wurden. Da viele Praxen auch über ein Google MyBusiness Konto verfügen, werden die Rezensionen so zusätzlich auch auf Basis des Standortes (über GoogleMaps) sichtbar.

 

Gute Bewertungen

Gute Bewertungen sind ausschlaggebend für die Präsenz im Internet

 

Wie funktionieren Bewertungsportale?

Das Prinzip einer Bewertungsplattform ist simpel: Kunden oder Patienten geben ihre Erfahrung öffentlich in Form von Kommentaren, Sternen oder Punkten wieder. Viele Portale folgen einem gewissen Leitfaden, welcher einen einheitlichen Fragebogen beinhaltet, sodass Ärzte und Ärztinnen im direkten Vergleich stehen können. Dieser ist allerdings kein Muss und wird so auch nur von ausgewählten Plattformen verfolgt. Auf der Plattform Jameda gliedert sich ein solcher Fragebogen beispielsweise in 5 Kategorien (Behandlung, Aufklärung, Vertrauensverhältnis, Genommene Zeit und Freundlichkeit). Diese sind als Hauptaspekte vorgegeben und müssen somit beantwortet werden. Zusätzlich folgen weitere Kategorien wie beispielsweise Wartezeiten, welche optional beantwortet werden können. So wird dem Patienten versichert, dass alle getätigten Bewertungen direkt miteinander verglichen werden können. Ausführlichere Beschreibungen können den Kommentaren entnommen werden. 

Hinsichtlich der schriftlichen Bewertungen ist zu beachten, dass diese kritisch aber nicht beleidigend oder ausfallend formuliert werden dürfen. Einige Plattformen sperren solche ausfälligen Kommentare automatisch, bei anderen wiederum ist hier zunächst der Verantwortliche für das Profil selbst zuständig. Solche Äußerungen haben in vielen Fällen auch Konsequenzen für den Verfasser. 

 

Bewertungsportale als Qualitäts-Check

Wie in so vielen Situationen wird heutzutage ständig gegoogelt. Nicht nur das näheste Restaurant oder die Öffnungszeiten vom Kino, sondern auch die besten Ärzte in der Umgebung werden mittels der Suchmaschine gesucht – und das mit zunehmender Intensität! Hat man vor einigen Jahren noch auf die Meinung von Freunden oder Bekannten vertraut, sucht man jetzt im Internet nach Referenzen und Feedback von hunderten anderen Personen. Fragen nach der Wartezeit, der Kompetenz oder auch der Professionalität sind in Sekundenschnelle mit nur wenigen Klicks beantwortet. Bewertungsportale eröffnen den ersten Kontakt zum Patienten – und auch umgekehrt. Umso bedeutsamer ist eine aussagekräftige Gestaltung des Profils.

 

Qualität-Check

Bewertungsportale bieten einen ersten Eindruck über die Qualität von Arztpraxen

 

Tipps zum Auftreten in Bewertungsportalen

Bewertungen im Internet sind besonders heutzutage ein maßgeblicher Faktor für die Wahl des Arztes. Das Kundenfeedback spiegelt zuallererst die gesamte Arztpraxis wider und verschafft potenziellen Patienten einen ersten Einblick über die Qualität. Die Kommunikation findet hier auf einer direkten Ebene statt und weckt so das Gefühl der Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. 

Doch wie geht man aus Sicht des Arztes/der Ärztin am besten mit dem Feedback um? Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Umgang mit positiven als auch negativen Bewertungen meistern: 

1. Professioneller Auftritt

Das Profil auf den Bewertungsportalen ist das Aushängeschild der Praxis! Dieses sollte demnach stets professionell dargestellt werden. Hier sind oft schon Kleinigkeiten ausschlaggebend. Mit einem ansprechenden Profilbild des Arztes/der Ärztin oder des gesamten Teams sammeln Sie Punkte in Sachen Sympathie. Zusätzlich bieten die meisten Bewertungsportale die Möglichkeit, sich selbst, das Team sowie die Tätigkeitsbereiche vorzustellen. Auch wesentliche Informationen wie Öffnungszeiten, Standort oder Sprechstunden sollten stets aktuell sein.

2. Reaktion

Entscheidend ist zunächst, aktiv auf Bewertungen jeder Art zu reagieren – unabhängig davon, ob diese positiv oder negativ ausgefallen sind. Wichtig ist es, sich dem Anliegen der Patienten anzunehmen. Mit einer kurzen Antwort auf das Feedback wird so auch den potenziellen Patienten signalisiert, dass die Zufriedenheit des Behandelten an erster Stelle steht. Zusätzlich können insbesondere kritische Kommentare als Anreiz für Verbesserungen genutzt werden. 

3. Bewertungen generieren – Kontakt zum Patienten

Oftmals müssen Sie als Arzt/Ärztin selbst aktiv werden, um Feedback zu generieren. Vielen Patienten ist es schlichtweg zu aufwendig, nach der Behandlung den Arzt/die Ärztin auf den Bewertungsportalen zu suchen und ein Feedback abzugeben. Schon während des Besuchs in der Praxis sollte so auf die Möglichkeit zur Erfahrungsäußerung hingewiesen werden. Hierfür bieten wir von Socialwave eine optimale Lösung. Mit dem WLAN Marketing Paket werden Bewertungen automatisch generiert. Über einen Login in das vorhandene WLAN erhalten die Patienten nach dem Besuch eine E-Mail mit der Einladung, eine Bewertung abzugeben. Auf welcher Plattform diese abgegeben werden soll, kann individuell angepasst werden. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

 

Fazit

Bewertungsportale für Ärzte und Ärztinnen zahlen sich definitiv aus! Neben den allgemein vertretenen Google-Bewertungen bieten diese Plattformen einen spezifischen Blick in Richtung Gesundheitswesen. Dank der Kategorisierungen ist es für jeden (potenziellen) Patienten kinderleicht, den passsenden Arzt/die passende Ärtzin zu finden. Ein gutes Ranking steigert so nicht nur die allgemeine Sichtbarkeit, sondern baut langfristig den Patientenstamm aus.

 

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