Praktikumsbericht - Kim Bebber - Gründerpraktikum

Name: Kim Dana Bebber

Hochschule: Hochschule Rhein-Waal

Studienfach: Nachhaltiger Tourismus

Praktikumszeitraum: von 01.10.2016 bis 31.12.2016

Praktikumsdauer: 3 Monate

Bereich: „Mädchen für Alles“

Warum hast du dich für ein Praktikum bei Socialwave entschieden?

Mein Plan war Erfahrungen in Konzern und parallel dazu in einem Start-Up zu sammeln. Da ich mich besonders für den Bereich Business Development interessierte, passte das damalig ausgeschriebene Praktikum perfekt. Zusätzlich fand ich es spannend auch Erfahrungen im Rahmen des ‘‘Gründerpraktikums‘‘ zu sammeln.

Wie ist der Bewerbungsprozess verlaufen in Bezug auf zeitlichen und organisatorischen Ablauf?

Der Bewerbungsprozess war, rückblickend gesehen, wie Socialwave: unkoventionell, unkompliziert und flexibel.

Ich erhielt schnell eine Antwort und noch schneller einen Skype Termin mit einem der GF – Felix. Obwohl wir beide im Urlaub waren konnten wir erste Fragen und Eckdaten klären und ich wurde nach München eingeladen.

Vor Ort war der Ablauf ähnlich. Grundsätzlichen Vorstellungen wurden abgeglichen und viel wichtiger noch, man konnte schauen ob die Chemie stimmt – das ist bei einem kleinen Team das wahrscheinlich wichtigste für beide Seiten.

Was waren deine Aufgaben während des Praktikums?

Da das Team damals sehr klein war, galt es ab dem ersten Tag „anzupacken“. Man erledigt mit Beginn des Praktikums ausschließlich Aufgaben, die für den gesamten Tagesablauf wichtig und für Socialwave erfolgsentscheidend sind. Natürlich gibt es auch hier anspruchsvollere Aufgaben und einige die weniger IQ fordern, aber ich hatte so eine gute Mischung über die gesamte Zeit des Praktikums.

Das Gute bei Socialwave: Jeder hat die Möglichkeit seine Talente zu zeigen und einzubringen, so unterscheiden sich die Aufgaben und das Einsatzgebiet von Praktikant zu Praktikant.

Was man aber nie vergessen darf: du arbeitest in einem Start-Up. Man sitzt also nicht nur statisch von Beginn an in „einer Abteilung“, sondern erledigt das, was gerade anfällt, wo Not am Mann ist oder wo man deine Talente besonders dringend braucht. Ein reines Marketing-Praktikum wird es also nie, auch wenn man sich dafür beworben hat.

Wie verlief die Einarbeitung und die Betreuung während des Praktikums?

Erstes Learning: auch wenn du an deinem ersten Tag besonders pünktlich und motiviert erscheinen möchtest, bei der Anweisung  „zwischen 8-9 Arbeitsbeginn“ – 9 Uhr da sein reicht für den Anfang 😉

Ich fing gemeinsam mit einer zweiten Praktikantin an – das kommt häufiger vor. Meistens sind noch „Altpraktis“ da, die man mit Fragen löchern kann und die über alles oder wenigstens fast alles Bescheid wissen. Meist übernimmt man große Teile der Aufgaben der Vorpraktikanten, sodass diese einen einarbeiten, Aufgaben übergeben und anfangs immer noch da sind, wenn man Hilfe braucht.

Besonders das empfand ich als angenehm – nicht immer gleich die Chefs fragen zu müssen.

Was war dein Highlight während des Praktikums?

Ich kam jeden Tag gerne zur Arbeit, habe mich mit meinen Kollegen immer gut verstanden und habe extrem viel über mich und meine Stärken gelernt. Ich glaube das besondere Highlight bei einem Praktikum bei Socialwave ist, dass man die Möglichkeit hat noch viel mehr zu lernen als man erwartet. Das ist vielleicht nicht besonders fachlich bezogen, sondern viel mehr organisatorisch. Welche Dinge funktionieren, welche nicht, wieso nicht? Welche Entscheidung wurde getroffen und warum? Wenn man die Augen und die Ohren offen hält hat man die Möglichkeit nicht nur ein Highlight zu erleben, sondern viele kleine Alltägliche die persönlich auch im Nachhinein wertvolle Erfahrungen sind.

Wie ist dein Fazit und was machst du im Anschluss an dein Praktikum?

Bei Socialwave wird man weder lernen wie man eine perfekte Präsentation entwirft, noch wie man Marketingstrategien entwickelt, man wird kein technischer Profi und rettet keine Eisbären.

Dennoch hat man durch Socialwave die Chance zu lernen auf was es ankommt, auf was man achten muss, wie Abläufe funktionieren und Themen angegangen werden. Man wird häufig ins kalte Wasser geschmissen und lernt somit mehr über seine individuellen Stärken und Schwächen, als man woanders könnte.

Die Jungs von Socialwave geben einem immer die Möglichkeit zu wachsen, sich auszuprobieren, Fehler zu machen und zu lernen. Sie sind absolut Loyal – was man gibt kommt auch zurück.

Ich bin seit 2017 nicht mehr Praktikant, sondern SW als Werkstudent erhalten geblieben. Ich durfte mit dem Team wachsen, neue Kunden gewinnen, das Produkt weiterentwickeln, Mitbewerber ausstechen… eben der ganz normalen Start-Up Wahnsinn 😉

Ein Praktikum bei SW würde ich also empfehlen – sofern ihr bereit seid, Arbeit zu übernehmen, anstatt sie zu vermeiden.

Praktikumsbericht Kim Bebber
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